Bodegas Los Frailes


Bis ins 18. Jahrhundert hinein war das heutige Weingut Bodegas Los Frailes ein Jesuitenkloster. Nachdem die Jesuiten unter König Carlos III des Landes verwiesen wurden, ersteigerte die Familie Velázquez im Jahr 1771 die Gebäude, Ländereien und Weinkeller – und bewirtschaftet das Gut bis zum heutigen Tage nach dem französischen „Chateau“-Modell.

Ein Generationswechsel läutete 1999 die Ausrichtung auf biologisch-organischen Weinbau ein – und das Revival der traditionellen Rebsorte Monastrell, die den Weinen der Bodegas Los Frailes ihre einzigartige Komplexität und Persönlichkeit verleiht. Seither wird ausschließlich mit Kompost gedüngt und der Ertrag des 130 Hektar großen Weinguts auf weniger als 30 Hektoliter pro Hektar begrenzt.

Geschmack und Terrain

Obgleich der Monastrell an bis zu 45 Jahre alten Weinstöcken reift, bestechen die Weine durch ihren modernen, fruchtbetonten Stil, der das junge Denken des Teams rund um den studierten Önologen und Kellermeister Diego Fernandez ebenso originell wie stilvoll widerspiegelt.

Die für diese Region typischen Stein- und Sandböden, der Wechsel zwischen Kälte und Wärme sowie das Aufeinandertreffen der mediterranen und kontinentalen Klimazone begünstigen Weine der Spitzenklasse, die perfekten Genuss für die unterschiedlichsten Anlässe bieten.

Mit Ausnahme des fruchtig-frischen Rosés stehen die Bodegas Los Frailes für schwerere Weine mit deutlichem Tiefgang, feinen Tanninen und charakteristischen Gerbstoffen aus den Holzfässern und Barriques. Es empfiehlt sich, die Rotweine zu dekantieren und über längere Zeit bei Raumtemperatur atmen zu lassen.

Weine von Bodegas Los Frailes: